Successfully added
Digitale Präsenz
by Patrik
KI-Inhalte richtig kennzeichnen: Was sich durch den EU AI Act ändert
Wer KI-generierte Inhalte veröffentlicht, sollte die neuen Transparenzpflichten kennen. Je nach Einsatz können Bilder, Videos, Audio oder Texte gekennzeichnet werden müssen. Ziel ist es, dass künstlich erzeugte oder realistisch wirkende Inhalte für Nutzer erkennbar bleiben.
Wichtige Punkte:
- Besonders relevant sind fotorealistische KI-Bilder, Videos und Audio, die mit echten Aufnahmen verwechselt werden könnten.
- Reine Bildretuschen oder kleinere Korrekturen können – je nach Umfang – anders bewertet werden als vollständig erzeugte Inhalte.
- Für Texte gelten teilweise andere Regeln. In bestimmten Fällen entfällt eine Kennzeichnung, wenn ein Mensch den Inhalt redaktionell prüft und die Verantwortung übernimmt.
- Unternehmen und Personen, die KI beruflich einsetzen, sollten klare interne Prozesse für Kennzeichnung, Prüfung und Dokumentation schaffen.
- Verstöße können – abhängig von den konkreten Umständen und der anwendbaren Rechtslage – erhebliche rechtliche und finanzielle Folgen haben.
Da die praktische Auslegung einzelner Vorschriften noch weiter konkretisiert wird, empfiehlt es sich, offizielle Leitlinien zu verfolgen und die eigenen Arbeitsabläufe regelmässig zu überprüfen. Die Kennzeichnung ersetzt zudem nicht die Einhaltung anderer Gesetze, etwa zum Urheberrecht oder zum Schutz von Persönlichkeitsrechten.
KünstlicheIntelligenz
EUAIAct
Transparenz
Kennzeichnung
Compliance
Referenced in:
Comments