Kräuter by Patrik

Die Nachtkerze – die unterschätzte Heil- und Wildpflanze vom Wegesrand

Viele kennen die Nachtkerze nur als gelb blühende Pflanze am Wegesrand. Tatsächlich steckt in ihr weit mehr: Sie ist nicht nur eine wertvolle Heilpflanze, sondern auch nahezu vollständig essbar.

Das Besondere an der Nachtkerze:

  • Ihre Blüten öffnen sich erst in der Dämmerung und dienen nachtaktiven Insekten als wichtige Nahrungsquelle.
  • Die Pflanze wurde zur Heilpflanze des Jahres 2026 gewählt.
  • Aus ihren Samen wird das bekannte Nachtkerzenöl gewonnen, das traditionell zur Pflege trockener und empfindlicher Haut verwendet wird.

Traditionelle Verwendung:

  • Samen, Blätter und Blüten wurden seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde genutzt.
  • Blütentee wird traditionell bei Halskratzen, Husten und Erkältungsbeschwerden geschätzt.
  • Blätter und Samen fanden Anwendung in Umschlägen für die Hautpflege.

Kulinarische Nutzung:

  • Junge Blätter eignen sich für Salate.
  • Die leuchtenden Blüten können als essbare Dekoration oder für Tee verwendet werden.
  • Besonders geschätzt wurde früher die Wurzel im ersten Jahr. Gekocht verfärbt sie sich leicht rosa und brachte der Pflanze die Beinamen „Schinkenkraut“ oder „Schinkenwurzel“ ein.

Die Nachtkerze wächst bevorzugt an sonnigen, sandigen oder steinigen Standorten und lohnt beim nächsten Spaziergang einen genaueren Blick.

Nachtkerze – Heilpflanze des Jahres 2026 | Wirkung, Verwendung & Essbarkeit - Wildkräuter & Naturzeit mit Stefanie - YouTube

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