Anthropic gibt Unternehmen mehr Kontrolle über ihre KI-Daten
Wer leistungsfähige KI-Modelle nutzt, übermittelt dabei möglicherweise sensible Informationen an einen KI-Anbieter. Anthropic will Unternehmen nun mehr Kontrolle darüber geben, wo diese Daten gespeichert werden.
Das Unternehmen hinter Claude plant, den Umgang mit Daten bei der Nutzung einiger seiner fortschrittlichsten KI-Modelle anzupassen. Derzeit müssen Eingaben und Antworten 30 Tage lang gespeichert werden – unter anderem, damit Muster einer möglichen missbräuchlichen Nutzung erkannt werden können.
Künftig sollen Unternehmen die erforderlichen Daten weiterhin aufbewahren, sie jedoch in ihrer eigenen Cloud-Infrastruktur speichern können, anstatt sie von Anthropic speichern zu lassen.
Warum ist das wichtig?
Für Unternehmen kann die Kontrolle über den Speicherort von Informationen dabei helfen, interne Anforderungen an Sicherheit, Datenschutz und Compliance besser zu erfüllen. Besonders relevant ist dies, wenn KI mit vertraulichen Geschäftsinformationen arbeitet.
Die Entwicklung zeigt zugleich eine zentrale Herausforderung der KI-Branche: leistungsfähige KI und Sicherheitsüberwachung mit dem Wunsch der Kunden nach mehr Datenkontrolle und Datenschutz in Einklang zu bringen.
Comments