Schafgarbe: vielseitiges Heilkraut zwischen Tradition und Forschung
Schafgarbe (Achillea millefolium) wird seit Jahrhunderten als Heilpflanze verwendet. Ihr werden zahlreiche Wirkungen zugeschrieben, die heute auch wissenschaftlich untersucht werden. Sie enthält eine große Vielfalt bioaktiver Pflanzenstoffe.
Was steckt in der Schafgarbe?
Neben Mineralstoffen und Vitaminen enthält sie unter anderem Bitter- und Gerbstoffe, Polyphenole, Flavonoide und ätherische Öle. Dazu gehören beispielsweise Quercetin, Apigenin und Luteolin.
Wofür wird sie eingesetzt?
Schafgarbe wird traditionell oder ergänzend mit verschiedenen Bereichen in Verbindung gebracht:
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Verdauung: Unterstützung bei Verdauungsbeschwerden und Krämpfen
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Frauenheilkunde: Beschwerden rund um Menstruation und Wechseljahre
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Haut & Wunden: äußerliche Anwendung, etwa in Salben
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Stoffwechsel: mögliche Effekte auf Blutzucker und Blutfette
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Nervensystem: diskutierte beruhigende und neuroprotektive Eigenschaften
Weitreichende Aussagen zu Krebs, Infektionen oder neurologischen Erkrankungen sollten jedoch nicht als nachgewiesene Therapieerfolge verstanden werden.
Anwendung & Vorsicht
Verwendet wird Schafgarbe frisch oder getrocknet, beispielsweise als Tee, Salbe oder ätherisches Öl. Bei Allergien gegen Korbblütler ist Vorsicht geboten. Beim Sammeln ist eine sichere Pflanzenbestimmung wichtig.
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