Software & Anwendungen

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Stell dir vor, du änderst einmal eine Formatvorlage – und alle verbundenen Dokumente übernehmen automatisch das neue Design. Genau das ermöglicht eine zentrale Word-Vorlage.

Mit einer gespeicherten .dotx-Datei lassen sich Formatvorlagen, Schriftarten, Farben, Abstände sowie Kopf- und Fußzeilen zentral definieren. Neue Dokumente werden direkt aus dieser Vorlage erstellt. Bestehende Dateien können nachträglich mit ihr verknüpft werden.

So funktioniert es bei bestehenden Dokumenten:

  1. Entwicklertools im Menüband aktivieren (Datei → Optionen → Menüband anpassen → „Entwicklertools“ anhaken).

  2. Dokument öffnen.

  3. Entwicklertools → „Dokumentvorlage“ auswählen.

  4. Über „Anfügen“ die zentrale .dotx-Datei auswählen.

  5. „Dokumentvorlagen automatisch aktualisieren“ aktivieren.

Ab sofort übernimmt das Dokument bei jeder Öffnung aktualisierte Formatvorlagen aus der zentralen Vorlage.

Wichtig: Automatisch aktualisiert werden nur Formatvorlagen – nicht manuell formatierter Text. Daher empfiehlt es sich, konsequent mit definierten Styles zu arbeiten.

Diese Methode eignet sich besonders für Teams, Unternehmen oder wiederkehrende Dokumenttypen, bei denen ein einheitliches Erscheinungsbild entscheidend ist.

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Mehrere Überschriften, aber die Nummerierung spielt verrückt? Statt manuell nachzuhelfen, lässt sich in Word eine stabile Struktur einrichten, die Kapitel automatisch korrekt nummeriert – von 1 über 1.2 bis 1.2.3.

Worum geht’s?
Wenn bereits nummerierte Überschriften für Ebene 1 und 2 existieren, kann die Struktur sauber um eine dritte Ebene erweitert werden – ohne neue Liste und ohne Formatierungsprobleme.

Die Lösung in Kurzform:

  1. Cursor in eine bestehende nummerierte Überschrift setzen (Ebene 1 oder 2).

  2. „Liste mit mehreren Ebenen“ öffnen.

  3. Die bestehende Liste bearbeiten – keine neue erstellen.

  4. Ebene 3 auswählen.

  5. Mit der passenden Formatvorlage (z. B. „Heading 3 Numbered“) verknüpfen.

  6. Nummernformat so einstellen, dass Ebene 1 und 2 einbezogen werden → Ergebnis: 1.2.3

  7. Nummerierung nach Ebene 2 neu starten lassen.

Wichtig:
Nummern niemals manuell eintippen. Die gesamte Logik muss über Formatvorlagen und die mehrstufige Liste gesteuert werden. Nur so bleiben Inhaltsverzeichnis, Verweise und Kopfzeilen stabil.

Warum das sinnvoll ist:

  • Einheitliche Dokumentstruktur
  • Automatisch korrektes Inhaltsverzeichnis
  • Keine fehlerhaften oder doppelt beginnenden Nummern
  • Professionelles Erscheinungsbild

Gerade bei längeren Berichten, Abschlussarbeiten oder technischen Dokumentationen spart diese Methode viel Zeit und verhindert Formatierungsprobleme.

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Du arbeitest mit einer Tabelle ohne sichtbare Rahmen – und plötzlich weißt du nicht mehr, in welcher Zelle du dich befindest?

Die gute Nachricht: In Microsoft Word kannst du dir beim Bearbeiten dezente Hilfslinien anzeigen lassen. Diese sogenannten Gitternetzlinien helfen dir, jede Zelle klar zu erkennen – ohne dass später Rahmen im Dokument oder Ausdruck erscheinen.

So aktivierst du die Anzeige:

  1. Klicke in die gewünschte Tabelle.

  2. Öffne im Menü den Bereich Layout unter den Tabellentools.

  3. Wähle Gitternetzlinien anzeigen.

Die Linien werden sofort sichtbar – aber nur zur Orientierung während der Bearbeitung. Sie erscheinen weder im Druck noch im PDF-Export.

Warum das sinnvoll ist:

  • Bessere Übersicht bei großen Tabellen
  • Exaktes Bearbeiten einzelner Zellen
  • Saubere Layout-Gestaltung ohne sichtbare Rahmen
  • Ideal für minimalistische oder professionelle Dokumente

Gerade bei strukturierten Inhalten wie Berichten, Formularen oder Projektübersichten spart diese Funktion Zeit und verhindert Fehler.

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Tabellen strukturieren Inhalte – doch oft klebt der nächste Absatz direkt darunter. Das wirkt unruhig und unprofessionell. Mit wenigen Handgriffen sorgst du für sauberen Abstand.

Die beste Lösung: Absatzabstand nutzen

  1. Klicke direkt unter die Tabelle, bis sich der Cursor außerhalb befindet.

  2. Markiere den Absatz unter der Tabelle.

  3. Öffne im Menü Start → Absatz die erweiterten Einstellungen.

  4. Lege bei „Abstand nach“ z. B. 6 pt oder 12 pt fest.

Vorteil: Der Abstand bleibt stabil – auch wenn du später Inhalte änderst.

Alternative: Leerzeile einfügen

Einfach Enter drücken. Schnell gemacht, aber weniger zuverlässig, da sich Formatierungen verändern können.

Praxis-Tipp:
Arbeite möglichst mit Absatzabständen statt mit Leerzeilen. Das sorgt für ein einheitliches Layout – besonders bei längeren Dokumenten oder Vorlagen.

So wirken deine Dokumente strukturierter und professioneller – mit minimalem Aufwand.

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Ein modernes Setup, fünf Monitore, Gaming, Videoschnitt – und trotzdem Linux?
Was früher als unrealistisch galt, ist heute nicht nur machbar, sondern oft die bessere Wahl. Der Wechsel weg von Windows hin zu Linux ist kein ideologisches Experiment mehr, sondern eine pragmatische Entscheidung für Kontrolle, Stabilität und Freiheit.

Warum Windows immer unattraktiver wird
Zwang zu Online-Konten, aggressive Telemetrie, fragwürdige KI-Funktionen, Hardware-Ausschlüsse durch TPM und massive Abhängigkeiten von einem einzelnen Anbieter machen Windows zunehmend problematisch – technisch wie politisch. Hinzu kommen sinkende Qualität, verschachtelte Einstellungen und teure Lizenzmodelle.

Was Linux heute anders macht
Moderne Linux-Distributionen bieten App-Stores wie auf dem Smartphone, echte Plug-and-Play-Hardware, Updates ohne Neustart und ein hohes Maß an Transparenz. Kreativarbeit, Softwareentwicklung, Buchhaltung im Browser und sogar Gaming funktionieren heute zuverlässig – oft performanter als unter Windows.

Open Source als Zukunftsmodell
Statt Lizenzkosten fließt Geld in Weiterentwicklung. Funktionen können direkt gebaut werden, statt auf Hersteller zu warten. Das Ergebnis: mehr Sicherheit, bessere Software und echte digitale Souveränität.

Fazit
Linux ist längst kein Nischenprojekt mehr, sondern eine realistische, komfortable und zukunftsfähige Alternative für den digitalen Alltag.

Video: Windows 11 zwingt mich dazu - The Morpheus - YouTube

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Wer Rechnungen, Verträge oder Belege schnell wiederfinden möchte, stößt mit klassischen Ordnern oder unsortierten Dateien an Grenzen. Paperless-ngx bietet eine moderne, offene Lösung, um Dokumente zentral zu erfassen, automatisch zu verarbeiten und dauerhaft übersichtlich zu archivieren.

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Was ist Paperless-ngx?
Paperless-ngx ist eine Open-Source-Software zur digitalen Dokumentenverwaltung. Sie übernimmt das Einscannen, Importieren und Strukturieren von Dokumenten und stellt diese über eine webbasierte Oberfläche bereit.

Wie funktioniert es?
Neue Dateien werden aus überwachten Ordnern oder direkt vom Scanner importiert. Eine integrierte Texterkennung (OCR) liest den Inhalt aus, sodass Dokumente später per Volltextsuche auffindbar sind. Zusätzlich lassen sich Metadaten wie Dokumenttyp, Datum, Absender und frei definierbare Tags vergeben.

Welche Vorteile bietet es?

  • Schnelles Wiederfinden durch intelligente Suche
  • Klare Struktur durch Kategorien und Schlagwörter
  • Zugriff über den Browser auf verschiedenen Endgeräten
  • Benutzer- und Rechteverwaltung für kontrollierten Zugriff
  • Gute Integration in Backup- und Automatisierungsprozesse

Für wen eignet sich Paperless-ngx?
Die Lösung ist ideal für Privatpersonen, kleine Teams und technisch interessierte Anwender, die ihre Papierablage digitalisieren und langfristig effizienter arbeiten möchten.

Paperless-ngx

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Ungewollte Gruppeneinladungen sind oft Spam oder Werbung. Du kannst selbst festlegen, wer dich zu Gruppen hinzufügen darf.

So passt du die Einstellung an

  • Öffne WhatsApp → Einstellungen → Datenschutz → Gruppen.

  • Wähle bei „Wer kann mich zu Gruppen hinzufügen?“ die Option „Meine Kontakte“.

  • Optional kannst du einzelne Kontakte ausschließen.

Damit bleibst du nur in Gruppen, die du wirklich möchtest, und vermeidest unnötige Störungen.

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Gute Tonqualität macht Inhalte verständlich und professionell. Audacity ist eine kostenlose, plattformübergreifende Software zur Audiobearbeitung, die sich für Einsteiger ebenso eignet wie für erfahrene Anwender. Mit wenigen Schritten lassen sich Aufnahmen erstellen, schneiden und optimieren.

A picture of Audacity 0.8, showing a very sparse UI with practically no features. Only Amplify, Echo and Fade in/out are available as effects.

Was ist Audacity?
Ein Open-Source-Programm für Windows, macOS und Linux zum Aufnehmen und Bearbeiten von Audiodateien.

Zentrale Funktionen:

  • Aufnahme über Mikrofon oder externe Quellen
  • Schneiden, Kopieren und Anordnen von Tonspuren
  • Rauschreduzierung, Lautstärkeanpassung und Effekte
  • Mehrspur-Bearbeitung, z. B. Sprache mit Musik kombinieren
  • Export in gängige Formate wie WAV und MP3

Typische Einsatzbereiche:

  • Podcasts und Interviews
  • Schul- und Lernprojekte
  • Vertonung von Videos
  • Einfache Musik- und Soundbearbeitung

Warum Audacity nutzen?
Die Oberfläche ist übersichtlich, Änderungen lassen sich leicht rückgängig machen und viele Tutorials unterstützen den Einstieg. Durch Erweiterungen kann der Funktionsumfang bei Bedarf ausgebaut werden.

Audacity ist damit eine zuverlässige, kostenfreie Lösung für den Einstieg in die Audiobearbeitung.

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Nicht jeder Text lässt sich einfach markieren und kopieren. Ob in Bildern, gesperrten PDFs oder speziellen Anwendungen – Abtippen kostet Zeit und führt schnell zu Fehlern. Capture2Text schafft hier eine einfache und schnelle Lösung.

Was ist Capture2Text?
Capture2Text ist ein kostenloses OCR-Tool (Optical Character Recognition), das Text direkt aus einem frei wählbaren Bereich des Bildschirms erkennt und in die Zwischenablage kopiert. Die Anwendung ist schlank, schnell installiert und auch für Einsteiger leicht verständlich.

So funktioniert es
Per Tastenkombination aktivierst du das Tool und markierst mit der Maus den gewünschten Bereich. Innerhalb weniger Sekunden steht der erkannte Text zur Verfügung und kann in Dokumente, E-Mails oder Formulare eingefügt werden.

Wichtige Funktionen

  • Unterstützung vieler Sprachen
  • Anpassbare Tastenkürzel
  • Direkte Ausgabe in die Zwischenablage
  • Geringer Ressourcenverbrauch

Praxisnutzen
Capture2Text eignet sich besonders für Screenshots, gescannte Inhalte oder Programme ohne Kopierfunktion. Das spart Zeit und reduziert Tippfehler. Die Erkennungsqualität hängt von Bildschärfe und Schriftart ab, daher empfiehlt sich eine kurze Kontrolle der Ergebnisse.

Fazit
Ein praktisches Werkzeug für alle, die regelmäßig Text aus nicht kopierbaren Quellen übernehmen möchten – unkompliziert, effizient und zuverlässig.

Capture2Text

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Wer Fotos professionell bearbeiten möchte, aber keine laufenden Kosten akzeptieren will, findet in Darktable eine leistungsfähige Alternative. Die kostenlose Open-Source-Software deckt den gesamten Workflow ab – von der Organisation bis zur finalen Entwicklung der Bilder.

Was Darktable auszeichnet:

  • Nicht-destruktive Bearbeitung: Originaldateien bleiben unverändert, alle Anpassungen sind jederzeit rückgängig machbar.
  • RAW-Unterstützung: Kompatibel mit vielen Kameraherstellern für maximale Bildqualität.
  • Modulares Arbeiten: Separate Werkzeuge für Belichtung, Farben, Schärfe und lokale Korrekturen sorgen für Übersicht.
  • Bildverwaltung: Integrierter Katalog erleichtert das Sortieren und Wiederfinden großer Sammlungen.
  • Einsteigerfreundlich: Presets ermöglichen schnelle Ergebnisse, während Fortgeschrittene detailliert arbeiten können.

Durch regelmäßige Updates und eine aktive Community bleibt Darktable technisch aktuell und vielseitig einsetzbar – sowohl für ambitionierte Einsteiger als auch für erfahrene Fotografen.

darktable.info – Deutscher Guide: Workflow, Shortcuts & AgX

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Wer professionell gestalten möchte, aber keine laufenden Abokosten möchte, stößt schnell auf Affinity. Die Software-Suite richtet sich an Einsteiger und Fortgeschrittene und bietet leistungsstarke Werkzeuge für unterschiedliche Designaufgaben – übersichtlich, flexibel und dauerhaft lizenzierbar.

Was ist Affinity?
Affinity besteht aus drei Programmen:

  • Affinity Photo für Bildbearbeitung und Retusche
  • Affinity Designer für Vektorgrafiken und Illustrationen
  • Affinity Publisher für Layout, Print und digitale Publikationen

Alle Anwendungen teilen eine ähnliche Bedienlogik und lassen sich miteinander kombinieren.

Warum Affinity nutzen?
Die Oberfläche ist klar strukturiert und erleichtert den Einstieg. Funktionen wie Ebenen, Masken und Effekte sind schnell verständlich. Gleichzeitig stehen professionelle Werkzeuge wie Farbmanagement, nicht-destruktive Bearbeitung und flexible Exporte zur Verfügung.

Typische Einsatzbereiche
Affinity eignet sich für Social-Media-Grafiken, Flyer, Logos, Präsentationen und Fotobearbeitung – sowohl für private als auch berufliche Projekte.

Affinity | Professionelle Kreativsoftware, kostenlos für alle

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Dokumente schnell digitalisieren, ohne sich durch komplizierte Software zu kämpfen? NAPS2 ist eine kostenlose Open-Source-Anwendung, mit der sich Papierdokumente einfach scannen, bearbeiten und als PDF archivieren lassen. Die Software ist für Windows, macOS und Linux verfügbar und unterstützt viele Scanner über gängige Treiber.

Zentrale Funktionen

  • Scannen in PDF und Bildformate (z. B. PNG, JPEG)
  • Mehrseitige PDFs erstellen
  • Seiten drehen, zuschneiden und ausrichten
  • OCR-Texterkennung für durchsuchbare Dokumente
  • Profile speichern für wiederkehrende Scan-Einstellungen

Die Oberfläche ist übersichtlich und auch für Einsteiger leicht verständlich.

Typische Einsatzbereiche

  • Digitalisierung von Rechnungen und Dokumenten
  • Archivierung von Unterlagen
  • Vorbereitung von Scans für E-Mail oder Cloud-Speicher
  • Schnelles Erfassen von Notizen und Skizzen

Vorteile: Kostenlos und werbefrei, Open Source, Plattformübergreifend nutzbar, Offline einsetzbar

Kurzfazit

NAPS2 ist eine schlanke, zuverlässige Lösung für alle, die unkompliziert scannen und PDFs erstellen möchten — ohne Kosten und ohne unnötige Zusatzfunktionen.

Link: NAPS2 - Scan documents to PDF and more

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Unbekannte Nachrichten sind häufig Spam oder Betrugsversuche. Mit einer einfachen Einstellung kannst du solche Kontakte direkt blockieren lassen.

So aktivierst du den Schutz

  • Öffne WhatsApp → Einstellungen → Datenschutz.

  • Aktiviere „Nachrichten von unbekannten Konten blockieren“.

  • Ab jetzt können dir nur noch gespeicherte Kontakte schreiben.

Das sorgt für weniger Ablenkung, mehr Sicherheit und eine übersichtlichere Chatliste.

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Android verwendet eine sogenannte Werbe-ID, mit der Apps und Dienste Anzeigen an persönliche Interessen anpassen können. Zusätzlich gibt es mehrere Optionen, mit denen Nutzungsdaten für Werbezwecke ausgewertet werden. Diese Funktionen lassen sich direkt in den Systemeinstellungen einschränken.

So gehst du vor:

  1. Öffne Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → Werbung.

  2. Öffne den Bereich Datenschutz bei Werbung.

  3. Deaktiviere Optionen wie:

    • Werbethemen erlauben

    • Von Apps vorgeschlagene Werbung

    • Erfolgsmessung bei Anzeigen

  4. Tippe anschließend auf Werbe-ID zurücksetzen oder Werbe-ID löschen, um bestehende Zuordnungen zu entfernen.

Dadurch werden weniger Daten für personalisierte Anzeigen genutzt und Apps können dein Nutzungsverhalten schlechter zuordnen.

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Schon kleine Einstellungen können verhindern, dass persönliche Netzwerkdaten unbeabsichtigt weitergegeben werden. Im Bereich Datenschutz → Erweitert schützt du deine IP-Adresse mit wenigen Klicks.

So sicherst du dich ab

  • Öffne WhatsApp → Einstellungen → Datenschutz → Erweitert.

  • Aktiviere „Linkvorschau deaktivieren“, damit externe Webseiten keine Verbindung zu deinem Gerät aufbauen.

  • Aktiviere „IP-Adressen in Anrufen schützen“, um deine Netzwerkdaten auch bei Gesprächen abzusichern.

Diese Einstellungen reduzieren Tracking, erhöhen deine Privatsphäre und verbessern deine digitale Sicherheit im Alltag.

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Viele Android-Einstellungen sind standardmäßig so konfiguriert, dass Nutzungsdaten zwischen verschiedenen Google-Diensten ausgetauscht werden. Dazu zählen unter anderem App-Aktivitäten, Kontakte und Geräteinformationen. Diese Daten werden für Auswertungen und Personalisierungen verwendet. Wer das nicht möchte, kann die Freigabe mit wenigen Schritten einschränken.

So gehst du vor:

  1. Öffne die Einstellungen auf deinem Smartphone.

  2. Tippe auf Google und anschließend auf Alle Dienste.

  3. Scrolle zum Bereich Datenschutz.

  4. Öffne Nutzung von geteilten Daten personalisieren.

  5. Deaktiviere die angezeigten Optionen.

Damit wird verhindert, dass bestimmte Informationen automatisch zwischen Google-Diensten geteilt werden. Das kann die Menge gesammelter Daten reduzieren und die Kontrolle über die eigenen Geräteeinstellungen verbessern.

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Wer von Windows zu Linux wechselt, sucht oft nach vertrauten Werkzeugen für Systemüberwachung, Laufwerksverwaltung oder Multimedia. Linux bietet dafür eine Vielzahl moderner, stabiler und kostenloser Anwendungen. Die folgenden Tools decken die wichtigsten Bereiche ab und eignen sich besonders für Einsteiger.

Systemüberwachung & Hardware

  • Mission Center – Moderner Task-Manager mit Echtzeit-Anzeige von CPU, RAM, GPU, Netzwerk, Datenträgern und Temperaturen. Ideal zur Leistungsanalyse und Fehlersuche.

  • HardInfo (System Profiler & Benchmarks) – Zeigt detaillierte Hardwaredaten, BIOS-Infos, Treiber und einfache Benchmarks.

  • Psensor – Überwacht Temperaturen und Lüfterwerte direkt im Systemtray.

  • CPU-X – Linux-Alternative zu CPU-Z mit Infos zu CPU, Mainboard, Speicher und Cache.

  • GPU Viewer – Liefert detaillierte Informationen zur Grafikkarte und zu Treibern.

  • FurMark – Belastungstest für GPUs zur Überprüfung von Stabilität und Temperaturen.

Datenträger & Bootmedien

  • GParted – Leistungsstarke Partitionsverwaltung zum Erstellen, Verkleinern und Reparieren von Laufwerken.

  • Laufwerke (Disks) – Vorinstalliertes Tool zur Datenträgerverwaltung, ISO-Schreibung und Image-Erstellung.

  • Popsicle – Einfaches Tool zum Erstellen bootfähiger USB-Sticks.

  • Balena Etcher – Plattformübergreifendes Flash-Tool für Images.

  • Festplattenbelegungsanalyse – Grafische Anzeige der Speicherbelegung zur schnellen Identifikation großer Dateien.

Multimedia & Kreativarbeit

  • VLC Media Player – Universeller Player für nahezu alle Audio- und Videoformate.

  • HandBrake – Video-Konvertierung und Komprimierung.

  • Shotcut – Einfacher Videoeditor für schnelle Schnitte und Exporte.

  • Kdenlive – Leistungsfähiger Videoeditor für anspruchsvollere Projekte.

  • Audacity – Audioaufnahme und -bearbeitung.

  • EasyTAG – Bearbeitung von MP3-Tags und Metadaten.

  • Rhythmbox – Musikverwaltung und Player.

Alltag & Zubehör

  • Brasero – CD/DVD-Brennsoftware mit einfacher Oberfläche.

  • K3b – Umfangreiches Brennprogramm mit vielen Optionen.

  • Dokumentenscanner – Scannen und Archivieren von Dokumenten.

  • Notizen – Digitale Haftnotizen für schnelle Erinnerungen. Bsp. Sticky (Linux-Mint Notiz-Tool) – klassische Desktop-Sticky-App.

Fazit

Mit diesen Tools deckt Linux nahezu alle typischen Aufgaben eines modernen Arbeitsplatzes ab – oft schneller, transparenter und kostenlos. Perfekt für Umsteiger und alle, die ihr System optimal nutzen möchten.

Video: 20 geniale Linux Tools die Windows 11 alt aussehen lassen - MUSS man haben für Zorin Cachy Mint - Tuhl Teim DE - YouTube

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Unbekannte Anrufe und ein sichtbarer Online-Status können unerwünschte Aufmerksamkeit erzeugen. Mit wenigen Anpassungen schützt du deine Erreichbarkeit und Privatsphäre.

Anrufe von Fremden einschränken

  • Öffne WhatsApp → Einstellungen → Datenschutz → Anrufe.

  • Aktiviere „Anrufe von Unbekannt stummschalten“.

Online-Status verbergen

  • Gehe zu Datenschutz → Zuletzt online & Online.

  • Wähle „Niemand“ oder „Meine Kontakte“.

So wirst du weniger gestört und gibst weniger persönliche Informationen preis.

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Linux Mint 22.3 gehört zu den mutigsten Releases der Distribution und kombiniert sichtbare Designänderungen mit tiefgreifenden Verbesserungen unter der Haube. Der Fokus liegt klar auf Produktivität, Stabilität und besserer Kontrolle für alle Nutzergruppen.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  1. Komplett neues Startmenü
    Platzsparendes Design mit Seitenleiste, Schnellzugriffen, anpassbaren Ordnern und optionaler Rückkehr zu farbigen Icons.
  2. Neues Systeminformations-Tool
    Grafische Übersicht zu Hardware, Treibern, GPU-Beschleunigung, USB-Geschwindigkeiten, PCI-Geräten und BIOS-Status.
  3. Neues Systemverwaltungs-Tool (Boot-Verwaltung)
    Sichere GUI zur Konfiguration von GRUB-Optionen wie Boot-Menü, Timeout, Kernel-Parameter und „Letzte Auswahl merken“.
  4. Regex-Suche im Nemo-Dateimanager
    Mächtige Mustersuche direkt im GUI – vergleichbar mit Terminal-Tools wie grep oder find.
  5. Überarbeitete Nemo-Sucharchitektur
    Schnellere, parallele Suche und verbesserte Wildcard- und MIME-Type-Unterstützung.
  6. Dateiübertragungen pausieren & fortsetzen (Nemo)
    Kopier- und Verschiebevorgänge lassen sich sicher anhalten und später fortsetzen.
  7. Pausierbare TimeShift-Snapshots
    System-Backups können unterbrochen und ohne Neustart fortgesetzt werden.
  8. Neue native Bildschirmtastatur
    Besser integriert, themenabhängig, stabiler und zuverlässiger – besonders für Touch- und Accessibility-Nutzung.
  9. Verbesserte Tastatur- & Input-Methoden-Verwaltung
    Einheitliches System für klassische Layouts (XKB) und IMEs (z. B. Japanisch, Chinesisch, Koreanisch).
  10. Optimierte Tastaturkürzel-Verwaltung
    Schnellere Anwendung, bessere Konfliktbehandlung und höhere Zuverlässigkeit nach Sitzungswechseln.
  11. Verbesserter Workspace-Umschalter
    Arbeitsflächen zeigen nun nur aktive Fenster mit App-Icons für bessere Orientierung.
  12. Wayland-Fortschritte in Cinnamon
    Verbesserte Eingabeunterstützung, Kompatibilitätsfixes im Compositor und stabileres Verhalten (weiterhin experimentell).
  13. Linux Kernel 6.14 als Standard
    Bessere Hardware-Unterstützung, höhere Reaktionsfähigkeit, längere Akkulaufzeit und deutliche Gaming-Performance-Gewinne.
  14. Always-On Night Light & schnelleres Herunterfahren
    Dauerhaft aktivierbarer Blaulichtfilter sowie reduzierte Shutdown-Zeit von 90 auf 10 Sekunden.

Linux Mint 22.3 zeigt eindrucksvoll, dass auch ein „stabiles“ System mutige Schritte gehen kann – ohne seine Alltagstauglichkeit zu verlieren.

Video: Linux Mint 22.3 Zena FIRST Look! 14 Upgrades That Change Everything [New Menu is HERE] - Linux Tex - YouTube

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Linux Mint ist ein benutzerfreundliches, kostenloses Betriebssystem auf Linux-Basis. Es bietet eine vertraute Oberfläche, ähnlich wie bei Windows, und eignet sich daher besonders gut für Einsteiger und Umsteiger. Die Bedienung ist übersichtlich, Programme starten schnell und selbst ältere Computer laufen wieder flüssig.

Mint enthält bereits viele wichtige Anwendungen: Webbrowser, Office-Programme, Medienplayer und Paketverwaltung für zusätzliche Software. Nutzer können zwischen verschiedenen Desktop-Varianten wählen, am beliebtesten ist Cinnamon – modern und leicht zu verstehen.

Die Installation erfolgt einfach per USB-Stick und kann vorab im „Live-Modus“ getestet werden, ohne den PC zu verändern. Dank der aktiven Community gibt es zahlreiche Anleitungen und Unterstützung.

Linux Mint bietet Stabilität, Sicherheit und eine unkomplizierte Nutzererfahrung – ideal für den Alltag.

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Linux Mint gehört seit Jahren zu den beliebtesten Linux-Distributionen – und das aus gutem Grund: Es verbindet Stabilität mit einem vertrauten Bedienkonzept und macht den Umstieg von Windows oder macOS erstaunlich leicht. Wer nach einem sicheren, schnellen und kostenfreien Betriebssystem sucht, das im Alltag einfach funktioniert, findet hier eine überzeugende Alternative.

Was macht Linux Mint besonders?

  • Einfache Bedienung: Die Benutzeroberfläche erinnert stark an klassische Desktop-Konzepte. Menü, Taskleiste, Systemtray – alles dort, wo man es erwartet.
  • Stabil und zuverlässig: Mint basiert auf Ubuntu (oder Debian bei LMDE) und profitiert von einer großen Community und stabilen Softwarequellen.
  • Große Software-Auswahl: Viele Anwendungen sind vorinstalliert. Weitere Programme lassen sich bequem über Software-Manager oder Flatpak hinzufügen.
  • Anpassbar: Designs, Applets und Erweiterungen ermöglichen einen individuellen Desktop ohne viel Aufwand.
  • Voller Respekt für Privatsphäre: Keine verpflichtenden Online-Accounts, keine versteckten Telemetriedienste.

Für wen eignet sich Linux Mint?

Mint richtet sich besonders an Nutzer, die ein System wollen, das sofort einsatzbereit ist – ohne große Einarbeitungszeit. Egal ob Office-Arbeiten, Medienkonsum, Surfen oder einfache IT-Verwaltung: Mint deckt alltägliche Aufgaben problemlos ab und läuft dabei auch auf älteren Geräten flüssig.

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Wenn dein Windows-10- oder Windows-11-PC gefühlt immer träger wird, kannst du ihm mit Zorin OS neues Leben einhauchen. Im Video {Zorin OS – Die beste Windows-Alternative?} - ToolTime - YouTube wird gezeigt, wie überraschend modern, schnell und vertraut das System ist – ohne die typischen Windows-Hürden.

Vertraut wie Windows – nur schneller
Zorin OS sieht auf Wunsch fast identisch zu Windows aus. Taskleiste, Startmenü, Dateiverwaltung und Bedienkonzept fühlen sich sofort bekannt an. Trotzdem läuft alles deutlich flüssiger, gerade auf älterer Hardware. Auch beliebte Programme wie Chrome, Firefox, Edge, LibreOffice, Thunderbird oder GIMP sind direkt verfügbar.

Spiele & Anwendungen funktionieren weiter
Steam läuft nativ – inklusive anspruchsvoller Titel wie Cyberpunk 2077. Viele Windows-Tools gibt es als Linux-Pendant, und über den integrierten Windows-App-Support lassen sich sogar ausgewählte .exe-Programme starten. Damit bleibt der Umstieg alltagstauglich, ohne auf Gewohnheiten verzichten zu müssen.

Keine Lizenzprobleme, keine Telemetrie
Im Gegensatz zu Windows 10/11 benötigt Zorin OS keine Aktivierung, keine kostenpflichtige Lizenz und keine spezielle Hardware. Besonders attraktiv: Das System sammelt keine Telemetriedaten. Updates sind kompakt und unkompliziert, die Einstellungen übersichtlich und frei von Werbung.

Einfach ausprobieren – ohne Risiko
Zorin OS lässt sich per USB-Stick testen oder neben Windows installieren. Eigene Dateien aus der Windows-Partition können direkt geöffnet werden – sogar Office-Dokumente. So bleibt der Übergang sanft, und man kann jederzeit zurückwechseln, wenn nötig.

Warum sich der Blick lohnt
Nach kurzer Eingewöhnung wirkt Zorin OS häufig moderner, klarer und reaktionsfreudiger als Windows. Wer einen älteren PC weiter nutzen, Datenschutz verbessern oder einfach ein aufgeräumtes System möchte, findet hier eine echte Alternative mit erstaunlich geringem Aufwand.

Video: Zorin OS 18 ist besser als das veraltete Windows 11 25H2 und Windows 10 - Tuhl Teim DE - YouTube

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Alte handschriftliche Notizen können beim Digitalisieren schnell unleserlich werden – besonders wenn sie mit Bleistift erstellt oder auf kariertem Papier geschrieben wurden. Mit ein paar gezielten Einstellungen in modernen PDF-Tools lässt sich jedoch viel Qualität zurückgewinnen.

Warum Scan-Optimierung wichtig ist

Handschrift ist oft blass, schräg eingescannt oder durch Papierstrukturen gestört. Eine gute Optimierung sorgt für bessere Lesbarkeit, zuverlässigere OCR-Ergebnisse und sauberere digitale Archive.

Wichtige Funktionen kurz erklärt

  • Geraderichten (Deskew):
    Richtet schief eingescannten Text automatisch aus – ein kleiner Schritt mit großer Wirkung.
  • Hintergrund entfernen:
    Reduziert störende Papierstrukturen wie Karos oder Schatten. Ideal, um alte Scans klarer wirken zu lassen. Bei Bleistiftzeichnungen sollte die Stärke moderat sein, damit Details erhalten bleiben.
  • Descreen:
    Entfernt Druckraster aus gescannten Magazinen oder Zeitungen. Für normale Schreibblätter oder kariertes Papier meist nicht nötig.
  • Text schärfen:
    Betont Konturen von Schrift und Zeichnungen. Besonders hilfreich bei schwachen Bleistiftlinien, solange die Schärfung nicht zu stark eingestellt ist.

Praktischer Tipp für beste Ergebnisse

Eine gute Ausgangsqualität ist entscheidend:
Scanne mit 300–400 dpi, am besten in Farbe oder Graustufen. Kombiniere dann Geraderichten, sanfte Hintergrundreduktion und leichte Schärfung für ein ausgewogenes Ergebnis.

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Ein voller Systemdatenträger ist einer der häufigsten Gründe, warum Linux plötzlich träge wird, keine Updates mehr zulässt oder sogar den Start verweigert. Zum Glück lässt sich das leicht verhindern, wenn man ein paar einfache Routinen beachtet.

Hier sind bewährte Strategien, um dein System dauerhaft stabil und speicherschonend zu halten:

1. Partitionierung von Anfang an durchdacht planen

Wenn du Linux neu installierst, gib der Root-Partition (/) mindestens 100–150 GB.
So hast du genug Platz für Systemupdates, Logs und installierte Programme.
Die Home-Partition (/home) kann den Rest der Festplatte nutzen – sie wächst mit deinen Daten.

2. Regelmäßiges Aufräumen automatisieren

Führe regelmäßig (oder per Cron-Job) sichere Bereinigungen aus:

sudo apt clean
sudo apt autoremove --purge
sudo journalctl --vacuum-time=7d

Das entfernt alte Paketdaten, nicht mehr benötigte Kernel und alte Systemlogs.

3. Logdateien begrenzen

Überprüfe, ob logrotate aktiv ist. Es sorgt dafür, dass alte Logs automatisch archiviert oder gelöscht werden:

sudo logrotate --force /etc/logrotate.conf

Für Server oder viel genutzte Systeme kannst du Loggrößen zusätzlich in /etc/systemd/journald.conf begrenzen:

SystemMaxUse=200M

4. Behalte deine Speicherverteilung im Blick

Nutze einfache Analyse-Tools:

  • df -h → Überblick über belegten Speicher
  • du -h --max-depth=1 / → größte Ordner im Root-Verzeichnis
  • baobab (grafisch) oder ncdu (Terminal) → interaktive Speicheranalyse

5. Große Daten clever verschieben

Wenn / klein ist, aber /home groß, kannst du Platzfresser wie Docker-, Flatpak- oder Steam-Verzeichnisse auf /home auslagern und per symbolischem Link zurückverweisen:

 
sudo mv /var/lib/flatpak /home/$USER/flatpak
sudo ln -s /home/$USER/flatpak /var/lib/flatpak

6. Regelmäßige Systempflege

Einmal im Monat kurz prüfen:

 
sudo apt update && sudo apt upgrade
df -h /

So erkennst du Engpässe frühzeitig und beugst Notfällen vor.

Kurz gesagt:

Wenn du / von Anfang an großzügig dimensionierst, regelmäßig aufräumst und deine Logs im Griff hast, bleibt dein Linux-System schnell, stabil und wartungsarm – ganz ohne Notfallmeldungen über vollen Speicher.

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Manchmal ist die Root-Partition (/) zu klein, aber eine andere Partition (z. B. /home) hat reichlich freien Platz. In solchen Fällen musst du das System nicht neu partitionieren – du kannst große Verzeichnisse einfach verschieben und durch symbolische Links wieder einbinden.

Das Prinzip:

  1. Verzeichnis identifizieren, das viel Platz verbraucht (z. B. /var/lib/docker, /var/cache, /opt, Spiele oder VMs).
  2. Daten verschieben auf eine größere Partition – z. B. nach /home.
  3. Symbolischen Link anlegen, damit das System den alten Pfad weiterverwenden kann.

Beispiel: Docker-Daten auslagern

sudo systemctl stop docker
sudo mv /var/lib/docker /home/$USER/docker
sudo ln -s /home/$USER/docker /var/lib/docker
sudo systemctl start docker

Tipps zur sicheren Umsetzung

  • Dienste vor dem Verschieben stoppen, danach wieder starten.
  • Berechtigungen prüfen:
    sudo chown -R root:root /home/$USER/docker
  • Das gleiche Verfahren funktioniert auch mit z. B. Steam-Bibliotheken, VirtualBox-VMs oder Flatpak-Daten.
  • Achte darauf, dass /home zuverlässig verfügbar ist – sonst fehlen dem System wichtige Pfade.

Vorteile

  • Kein Risiko durch Partitionierungsänderungen
  • Schnell rückgängig zu machen
  • Sofort wirksam

Fazit:
Das Auslagern großer Verzeichnisse ist eine einfache und sichere Alternative zur Vergrößerung der Root-Partition – besonders, wenn du schnell Platz brauchst oder kein Live-System starten möchtest.

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Wenn regelmäßig zu wenig Platz auf der Root-Partion vorhanden ist, lohnt es sich, / zu vergrößern – besonders, wenn /home viel ungenutzten Speicher hat. Die folgende Anleitung ist für die grafische Vorgehensweise im Live-System und enthält die relevanten Prüf- und Sicherheitsbefehle.

WICHTIG — Vorher

  • Backup machen (z. B. rsync auf externe Platte). Partitionierungsänderungen bergen immer ein gewisses Risiko.
  • Netzteil angeschlossen, Live-USB bereit.
  • Änderungen nur im Live-System durchführen (nicht vom Ziel-Drive booten).

Vorbereitende Prüfungen (im Live-Terminal):

lsblk -o NAME,SIZE,FSTYPE,MOUNTPOINT
sudo blkid
sudo e2fsck -f /dev/nvme0n1p7    # Prüft /home
sudo e2fsck -f /dev/nvme0n1p8    # Prüft /

Das geht mit GParted (grafisches Partitionierungswerkzeug) über ein Live-System. Grafische Schritte in GParted:

  1. Mit einem Linux Mint Live-USB booten > „Try Linux Mint“.

  2. GParted öffnen und das Gerät /dev/nvme0n1 wählen.

  3. Die /home-Partition (nvme0n1p7) verkleinern

    • Rechtsklick p7 → Resize/Move.
    • Verkleinere am rechten Ende (Ende nach links ziehen). Beispiel: 200 GB freigeben → neue Größe z. B. 1024G statt ~1.2T.
    • OK (Operation wird in der Warteschlange angezeigt).
      → Durch Verkleinern am rechten Ende entsteht nicht zugeordneter Platz direkt vor der Root-Partition (p8).
  1. Die /-Partition (nvme0n1p8) vergrößern

    • Rechtsklick p8 → Resize/Move.
    • Ziehe den linken Rand nach links, sodass p8 den freigewordenen Platz übernimmt. Ziel: z. B. 46.6G + 200G = ~246G.
    • OK.
  1. Apply (grünes Häkchen): Änderungen anwenden. GParted führt Operationen aus (arbeiten lassen — nichts abbrechen).

Nacharbeit (nach Neustart ins normale System)

sudo lsblk -o NAME,SIZE,MOUNTPOINT
df -h /
# Dateisystem prüfen:
sudo e2fsck -f /dev/nvme0n1p8
sudo resize2fs /dev/nvme0n1p8     # nur falls nötig; GParted macht das in der Regel automatisch

Falls Bootprobleme auftreten

  • Boot ins Live-System, prüfe UUIDs: blkid und vergleiche mit /etc/fstab.
  • Von Live chrooten (Mount /, mount /boot/efi, mount -t proc/sys/dev...) und sudo update-grub ausführen, falls GRUB Einträge fehlen.

Risiken & Hinweise

  • Verkleinern/verschieben kann fehlschlagen, wenn Dateisystemfehler vorliegen — deswegen e2fsck vorher.
  • Änderungen nicht unterbrechen; Backup ist Pflicht.
  • Wenn du möchtest, kannst du konkret 200 GB freigeben; passe die Zahlen in GParted im Dialog an (z. B. neue Größe p7 = 1024G).
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Um / wieder Luft zu verschaffen, helfen ein paar bewährte Befehle:

 
sudo apt clean
sudo apt autoclean
sudo apt autoremove --purge
sudo journalctl --vacuum-time=3d       # Logs nur der letzten 3 Tage behalten
rm -rf ~/.local/share/Trash/*          # Papierkorb leeren (nutzerseitig)
sudo rm -rf /tmp/*                     # temporäre Dateien (Vorsicht bei Services)

Das entfernt alte Paketdateien, ungenutzte Kernel und alte Systemlogs.
Auch der Papierkorb und temporäre Dateien sollten regelmäßig geleert werden.

Tipp:

Finde große Speicherfresser mit:

 
sudo du -h --max-depth=1 / | sort -h
# oder interaktiv: sudo ncdu /

So siehst du schnell, welche Ordner den meisten Platz belegen.

Hinweis:

apt autoremove entfernt alte Kernel, journalctl --vacuum-time reduziert Log-Belegung. Diese Schritte sind risikoarm, vorausgesetzt du verstehst, was gelöscht wird.

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Du startest dein Linux Mint oder Ubuntu und bekommst die Warnung:

“The volume ‘Filesystem root’ has only a few MB disk space remaining.”

Das bedeutet nicht, dass deine Festplatte wirklich voll ist – sondern, dass die Systempartition (Root, /) fast keinen freien Platz mehr hat.

Linux trennt Daten in mehrere Bereiche (Partitionen):

  • Die Root-Partition (/) enthält das Betriebssystem selbst – Programme, Systemdateien, Logs.
  • Die Home-Partition (/home) ist für persönliche Daten (Dokumente, Bilder, Downloads) zuständig.

Diese Bereiche sind voneinander unabhängig. Wenn / voll ist, hilft freier Speicher in /home nicht, weil das System dort keine Systemdateien speichern darf.

Warum das kritisch ist:

  • Keine Updates oder neuen Pakete können installiert werden.
  • Temporäre Dateien, Logdateien oder Konfigurationen können nicht mehr geschrieben werden.
  • Das System kann instabil oder sogar unstartbar werden.

So erkennst du die Situation (im Terminal):

df -h
lsblk -o NAME,SIZE,MOUNTPOINT

zeigt an, wie viel Platz auf jeder Partition noch frei ist.
Wenn bei / ein Wert über 90 % Nutzung steht, ist es Zeit zu handeln.

Tipp: Plane bei einer Neuinstallation für / immer mindestens 80–100 GB, besonders wenn du viele Programme, Flatpaks oder Entwicklungstools nutzt.

Kurz erklärt:

  • / ist das „Herz“ deines Systems
  • /home ist dein „persönlicher Speicher“
  • Beide sind unabhängig – freier Platz in /home hilft / nicht
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Linux-Mint-Nutzer stoßen plötzlich auf die Warnung:

„The volume 'Filesystem root' has only a few MB disk space remaining.“

Das bedeutet: Die Systempartition (Root-Dateisystem /) ist fast voll – und das kann ernste Folgen haben. Updates schlagen fehl, Programme starten langsamer oder gar nicht, und im schlimmsten Fall kann das System nicht mehr booten.

Oft liegt das nicht an einem echten Platzmangel der gesamten Festplatte, sondern daran, dass Linux in getrennte Bereiche (Partitionen) aufgeteilt ist:

  • / (Root): enthält das Betriebssystem und alle Programme
  • /home: speichert persönliche Dateien wie Dokumente, Bilder und Downloads

Wenn also / klein, aber voll ist, während /home riesig und leer bleibt, hilft nur:

  1. Platz auf / freigeben, oder
  2. die Root-Partition vergrößern, um mehr Systemspielraum zu schaffen.

In den folgenden Beiträgen erfährst du:

  • wie du sicher erkennst, wo der Speicher knapp wird,
  • welche Befehle zuverlässig Platz schaffen,
  • wie du mit GParted und einem Live-USB die Root-Partition vergrößerst,
  • und wie du durch einfache Wartung künftige Engpässe vermeidest.

Dieser Leitfaden richtet sich sowohl an Einsteiger, die eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung suchen, als auch an erfahrene Nutzer, die ein stabiles und gepflegtes System schätzen.

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Microsoft Loop ist ein modernes Werkzeug aus dem Microsoft-365-Ökosystem, das Teams dabei hilft, Inhalte gemeinsam zu erstellen und zu organisieren – flexibel, vernetzt und in Echtzeit.

Im Gegensatz zu klassischen Dokumenten arbeitet Loop mit sogenannten Komponenten – kleinen Bausteinen wie Listen, Tabellen oder Textabschnitten. Diese können direkt in Apps wie Teams, Outlook oder Whiteboard eingebettet werden. Änderungen, die jemand in einer dieser Anwendungen vornimmt, werden automatisch überall synchronisiert.

Loop gliedert sich in drei zentrale Bereiche:

  • Komponenten: Kleine, interaktive Inhaltselemente, die sich überall wiederverwenden lassen.
  • Seiten: Flexible Arbeitsflächen, auf denen Teams Ideen, Aufgaben und Inhalte zusammenführen.
  • Arbeitsbereiche: Der übergeordnete Rahmen, in dem Seiten und Komponenten zu Projekten gebündelt werden.

Ein praktischer Vorteil: Inhalte bleiben immer aktuell – egal, wo sie eingebettet sind. Dadurch entfällt das mühsame Hin- und Herkopieren zwischen den Tools.

Loop eignet sich besonders gut für dynamische Projekte, in denen Teams Informationen sammeln, Aufgaben koordinieren und Ergebnisse schnell anpassen müssen. Es ersetzt keine klassischen Office-Anwendungen, ergänzt sie jedoch nahtlos und sorgt für eine flüssigere Zusammenarbeit.

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