Fotografie by Patrik

Tierfotografie

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Gute Tierfotos entstehen selten durch Zufall. Entscheidend ist, die Kamera bereits vor der ersten Sichtung richtig vorzubereiten, damit du bei einem unerwarteten Moment sofort auslösen kannst.

Grundeinstellungen

Als Ausgangspunkt eignet sich die Zeitautomatik (A/Av) mit der grösstmöglichen Blendenöffnung (kleinste f-Zahl). Dadurch gelangt viel Licht auf den Sensor, der Hintergrund wird angenehm unscharf und das Tier hebt sich besser ab.

ISO an das Licht anpassen

Die ISO wird im Tagesverlauf angepasst:

  • Frühmorgen, Abend oder bewölkt: ISO 1600–3200
  • Mit zunehmendem Tageslicht: schrittweise auf 800 und schliesslich 400 reduzieren.

Eine höhere ISO ermöglicht kürzere Verschlusszeiten und hilft, Bewegungen auch bei wenig Licht scharf einzufangen.

Weitere sinnvolle Einstellungen

  • Belichtungskorrektur auf 0 zurücksetzen.
  • Automatischen Weissabgleich verwenden.
  • Matrix-/Mehrfeldmessung aktivieren.
  • Serienaufnahme auf höchste Geschwindigkeit stellen.
  • Kontinuierlichen Autofokus (AF-C / AI Servo) mit einem zentralen Fokusfeld verwenden.

Wann die Blende ändern?

Für einzelne Tiere bleibt die Blende möglichst offen. Fotografierst du mehrere Tiere auf unterschiedlichen Entfernungen oder ganze Landschaften, erhöhst du die f-Zahl (z. B. f/8, f/11 oder f/16), damit mehr Bereiche scharf werden. Anschliessend solltest du wieder zur offenen Blende zurückkehren, da die nächste Aufnahme häufig wieder ein Tierporträt ist.

Nur für schnelle Aktionen oder gezielte Bewegungsaufnahmen lohnt sich der Wechsel von der Zeitautomatik zur Blendenautomatik (S/Tv) mit einer fest gewählten Verschlusszeit.

Zum Originalvideo: My go-to camera settings for WILDLIFE PHOTOGRAPHY! Early morning and late afternoon. (en / 6:13) - The Safari Expert (YouTube)

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Auf einer Safari ergeben sich viele Motive nur für wenige Sekunden. Mit der richtigen Vorbereitung und passenden Kameraeinstellungen gelingen auch ohne Profi-Ausrüstung beeindruckende Tieraufnahmen.

Die richtige Ausrüstung

  • Zwei Kameras sind ideal: eine mit Standardzoom für Landschaften und nahe Tiere, eine mit Teleobjektiv für entfernte Motive. So vermeidest du Objektivwechsel im Staub.
  • Zoomobjektive sind flexibler als Festbrennweiten.
  • Ein Tele bis etwa 400 mm reicht in den meisten Situationen aus.
  • Fotografiere in hoher Auflösung, damit später Zuschnitte möglich sind.

Empfohlene Einstellungen

  • Nutze die Blendenvorwahl (A/Av) mit Auto-ISO.
  • Blende f/8 bis f/10 bietet meist die beste Kombination aus Schärfe und Tiefenschärfe.
  • Verwende kurze Belichtungszeiten, den Serienbildmodus und den Bildstabilisator, um auch bei Bewegung scharfe Bilder zu erhalten.

Aufnahme-Tipps

  • Setze den Fokus möglichst auf die Augen oder den Kopf des Tieres.
  • Fotografiere mehrere Aufnahmen einer Szene, aber vermeide unnötige Bildserien.
  • Nimm zwischendurch auch kurze Videos auf – sie halten Verhalten und Atmosphäre oft besser fest als Fotos.

Unterwegs

Eine Auflage am Fahrzeug sorgt für ruhigere Aufnahmen mit langen Brennweiten. Außerdem gehören warme Kleidung für kühle Morgenstunden und eine Sonnenbrille als Schutz vor Staub ins Gepäck.

Zum Originalvideo: 10 SAFARI FOTOGRAFIE TIPPS - so gelingen dir tolle Aufnahmen (de / 10:52) - Kristof (YouTube)

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Eine Safari bietet einmalige Fotomotive – doch gute Tierfotos entstehen nicht durch Glück allein. Mit etwas Vorbereitung, der passenden Technik und vor allem Respekt gegenüber der Natur gelingen deutlich bessere Aufnahmen.

1. Achtsamkeit steht an erster Stelle
Wildtiere und ihre Lebensräume verdienen Respekt. Verantwortungsvolles Verhalten und die Unterstützung seriöser Naturschutzprojekte tragen dazu bei, bedrohte Arten langfristig zu erhalten.

2. Gute Planung erhöht die Chancen
Die aktivsten Tiere sind meist früh am Morgen oder am Abend unterwegs. Diese Zeiten bieten gleichzeitig das schönste Licht. Ein erfahrener Guide kennt das Gebiet, erkennt Tierverhalten und kann aktuelle Sichtungen nutzen.

3. Die passende Ausrüstung wählen
Ein Teleobjektiv mit möglichst großem Brennweitenbereich ist ideal. Ein flexibler Zoom ermöglicht sowohl Detailaufnahmen als auch Landschafts- und Umgebungsszenen, ohne ständig das Objektiv wechseln zu müssen. Moderne Kameras mit schnellem Autofokus erleichtern das Fotografieren bewegter Tiere erheblich.

4. Sinnvolle Kameraeinstellungen verwenden

  • Blendenvorwahl (A/AV-Modus) also mit automatischer Zeit
  • Autofokus mit kontinuierlicher Nachführung (AF-C) in der Mitte oder sogar den Fokus auf die Augen des Tieres legen (Augen-AF)
  • Serienbildmodus für bewegte Motive
  • Bildstabilisator an
  • Elektronischer Verschluss für leises Fotografieren
  • Weißabgleich auf Tageslicht für einheitliche Farben
  • RAW Format

5. Bewegungen einfrieren
Für scharfe Tierfotos empfiehlt sich eine Verschlusszeit von mindestens 1/500 s, bei schnellen Bewegungen noch kürzer. So bleiben auch fliegende Vögel oder laufende Tiere gestochen scharf.

Mit Geduld, guter Vorbereitung und Rücksicht auf die Natur entstehen nicht nur technisch bessere Bilder, sondern auch authentische Erinnerungen an besondere Tierbegegnungen.

Zum Originalvideo: Tiere fotografieren ➡️ 5 Tipps aus Kenia 🦁🦓 Sony Alpha (de / 11:30) - PhotoInspirator (YouTube)

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Gute Wildlife-Fotos entstehen selten durch Zufall. Mit der richtigen Ausrüstung, passenden Kameraeinstellungen und einem respektvollen Verhalten in der Natur steigen die Chancen auf beeindruckende Aufnahmen deutlich.

1. Teleobjektiv verwenden

  • Ideal: 400–600 mm Brennweite
  • Lichtstärke: möglichst f/2.8–f/5.6
  • Vorteil: Tiere formatfüllend fotografieren, ohne ihnen zu nahe zu kommen.

2. Licht optimal nutzen

  • Bevorzugt morgens oder abends fotografieren.
  • Verschlusszeit: mindestens 1/1000 s, bei fliegenden Vögeln 1/2000 s oder kürzer.
  • ISO lieber erhöhen als die Verschlusszeit zu stark verlängern.

3. Bildstabilisator aktivieren

  • Ermöglicht schärfere Bilder bei wenig Licht und reduziert Verwacklungen.
  • Besonders hilfreich bei längeren Brennweiten und Aufnahmen aus der Hand.

4. Kamera stabil abstützen

  • Im Fahrzeug ist ein Bean Bag meist praktischer als ein Stativ.
  • Er stabilisiert Kamera und Objektiv und ermöglicht schnelles Reagieren auf plötzlich auftauchende Tiere.

5. Back-Button-Fokus nutzen

  • Autofokus auf die AF-ON-/AF-Taste legen und den Auslöser nur zum Fotografieren verwenden.
  • So bleibt der Fokus gespeichert, während Bildausschnitt und Auslösezeitpunkt frei gewählt werden können.

Nicht vergessen: Der wichtigste Tipp ist Respekt vor der Natur. Tiere niemals bedrängen oder verfolgen – Geduld und Rücksicht führen langfristig zu den schönsten und authentischsten Aufnahmen.

Zum Originalvideo: 5 Tipps für die Wildlifefotografie (de / 8:45) - Raik Krotofil (YouTube)

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Eine Safari bietet oft nur Sekunden für das perfekte Bild. Mit der richtigen Vorbereitung steigerst du deine Trefferquote deutlich.

1. Das richtige Objektiv

  • Teleobjektiv mit 400–600 mm Brennweite.
  • 600 mm wird auf Safari deutlich häufiger genutzt als kürzere Brennweiten.

2. Kamera vorbereiten

  • Bei langen Brennweiten möglichst kurze Verschlusszeiten wählen (ca. 1/1000 s, mindestens etwa 1/600 s bei 600 mm).
  • ISO bei Bedarf auf 800–1000 oder höher erhöhen – leichtes Rauschen ist besser als verwackelte Bilder.
  • Alle wichtigen Einstellungen sollten ohne Menüsuche erreichbar sein.

3. Tiere zuerst beobachten
Beobachte das Verhalten kurz, bevor du fotografierst. So kannst du Bewegungen besser vorhersehen und den entscheidenden Moment festhalten.

4. Bildgestaltung nicht vergessen
Achte trotz der begrenzten Bewegungsfreiheit auf eine saubere Komposition: Motiv nicht mittig platzieren, genügend Raum in Blick- oder Bewegungsrichtung lassen und störende Elemente vermeiden.

5. Genügend Speicher einplanen

  • Mehrere schnelle Speicherkarten mitnehmen.
  • Serienaufnahmen füllen den Kamerapuffer schnell.
  • Karten möglichst nicht unterwegs löschen, sondern erst nach dem Sichern wechseln.

Zum Originalvideo: 5 WILDLIFE FOTOGRAFIE TIPPS für deine erste Safari Fotografie VLOG Deutsch (de / 11:47) - Simon Markhof (YouTube)

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