Pronoms – Nomen mit Fürwörtern wieder aufnehmen
Pronoms gehören zu den häufigsten Werkzeugen der reprise anaphorique. Mit ihnen kann ein bereits genanntes Wort direkt ersetzt werden, sodass ein Text flüssig bleibt und keine unnötigen Wiederholungen entstehen.
Was sind pronoms?
Pronomen sind kleine Wörter wie „er“, „sie“ oder „es“. Sie stehen für ein Nomen und können alleine im Satz stehen. Im Französischen heißen sie pronoms.
Beispiel:
„Luc a une maison. Elle est grande.“
„Elle“ ersetzt direkt das Wort „maison“. Das Nomen wird nicht mehr wiederholt.
Typische Arten von pronoms
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il / elle (Subjektpronomen – wer oder was handelt?)
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le / la / les (direkte Objektpronomen – wen oder was?)
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lui / leur (indirekte Objektpronomen – wem?)
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en / y (Orts- und Mengenbezug)
Weitere Beispiele:
„J’ai un livre. Je le lis.“
„Marie parle à Paul. Elle lui parle.“
Worauf muss man achten?
- Das Pronomen muss in Geschlecht und Anzahl zum Antécédent passen.
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Der Bezug muss eindeutig sein. Bei mehreren möglichen Bezugswörtern kann ein Satz unklar werden.
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Pronomen übernehmen die grammatische Rolle des ersetzten Nomens.
Merkhilfe
Pronoms ersetzen ein Nomen vollständig und können alleine stehen – sie sind die direkteste Form der reprise anaphorique.
Wirkung im Text
Pronoms machen Texte kürzer, flüssiger und leichter verständlich. Sie sind ein zentrales Werkzeug der reprise anaphorique.
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