Graue Haare & Haarausfall: Was du von innen beeinflussen kannst
Graue oder dünner werdende Haare sind nicht nur eine Frage des Alters. Haarfollikel reagieren auf den Zustand des Körpers. Entzündungen, oxidativer Stress, Nährstoffmangel, schlechte Durchblutung, Hormone, Stress und Schlaf können das Haarwachstum und die Pigmentierung beeinflussen.
1. Schäden reduzieren
Vermeiden oder reduzieren:
- stark verarbeitete Lebensmittel
- übermässigen Zucker
- Rauchen
- Alkohol
- laut Empfehlung des Autors auch bestimmte Samen- und Pflanzenöle
Damit sollen Entzündungen und oxidativer Stress verringert werden, die Haarfollikel und pigmentbildende Zellen schädigen können.
2. Die richtigen Nährstoffe liefern
Ausreichend Protein liefert die Baustoffe für Keratin. Empfohlen werden mindestens 30 g pro Mahlzeit.
Wichtige Nährstoffe und mögliche Quellen:
- Vitamin D: Sonnenlicht, Eigelb, fetter Fisch, Pilze
- Eisen: Fleisch, Leber
- Zink: proteinreiche tierische Lebensmittel
- Kupfer: Leber, Austern, Cashews, dunkle Schokolade, Shiitake
- B-Vitamine: Eier und nährstoffreiche Lebensmittel
Besonders Vitamin D und Ferritin werden als Werte hervorgehoben, die bei Problemen überprüft werden können.
3. Durchblutung fördern
Gehen, Krafttraining und Kopfhautmassagen sollen die Versorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff und Nährstoffen unterstützen.
4. Stress reduzieren & gut schlafen
Chronischer Stress kann Haare vorzeitig in die Ausfallphase bringen. Gleichzeitig finden wichtige Reparaturprozesse während des Schlafs statt. Bewegung, Morgenlicht, weniger Stress und ausreichend guter Schlaf gehören deshalb zur langfristigen Strategie.
5. Pigmentzellen schützen
Kupferreiche und antioxidative Lebensmittel wie Beeren, grünes Gemüse, Grüntee, Pilze und dunkle Schokolade sollen die pigmentbildenden Zellen vor oxidativem Stress schützen.
Kurz gesagt: Gesunde Haare werden auch von innen unterstützt: Entzündungen reduzieren → Nährstoffe zuführen → Durchblutung fördern → Stress reduzieren → gut schlafen → langfristig dranbleiben. Sichtbare Veränderungen können mehrere Monate benötigen.
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